Am 30.08.2010 feierten wir anlässlich der Fertigstellung des II. Bauabschnitts des Integrativen Wohnparks unser Einweihungsfest. Dazu hatten wir alle eingeladen, die uns auf unserem Weg begleitet und unterstützt haben. Zu Grußworten kamen der Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa, der Bürgermeister der Gemeinde Erlensee Stefan Erb, MdB Dr. Sascha Raabe, MdB Dr. Peter Tauber, Irmgard Winkler als stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. und viele weitere Gäste.
In seiner Begrüßungsrede hob unser Vorsitzender Uwe Schneider die fruchtbare Zusammenarbeit des Vereins, der Gemeinde Erlensee und des Main-Kinzig-Kreises hervor. Ganz besonders aber bedankte er sich bei seinen Vorstandkollegen Wilfried Breunig und Matthias März, ohne die der 2. Bauabschnitt nicht zustande gekommen wäre. Besonders bedankte er sich ebenfalls beim Geschäftsführer der SHK Service gGmbH Michael Becker und bei allen, die sich ebenfalls für dieses Projekt eingesetzt haben.
Nach der ökomenischen Andacht mit anschließender Segnung des Hauses übergab der Architekt Heitzenröder symbolisch den Schlüssel des Hauses.



Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit waren nötig, damit unser "Integrativer Wohnpark" Wirklichkeit werden konnte. Vorallem die Visionen und Arbeit der Gründungsmitglieder im Jahre 1973, insbesondere des damaligen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Heinz Preis schufen die Grundlagen für die erfolgreiche Arbeit des Vereins. Der Integrative Wohnpark ist die praktische Umsetzung des Artikel 19 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.
=>Siehe 09.Mai 2008 =>Pressetext zur Einweihung =>Tonmitschnitte der Reden

Nun wünschen wir uns, dass die neuen Mieter unser Projekt mit Leben füllen. Denn unser Projekt ist mit der Fertigstellung der Bauarbeiten noch nicht beendet, sondern soll sich auch im Miteinander der Bewohner als integrativ bewähren. Weil es eben nicht genügt, von einer menschlicheren Gesellschaft nur zu reden, kann jeder seinen ihm möglichen Teil zum Gelingen beitragen. Dann kann unsere Arbeit auch für andere Wohnprojekte und Gemeinden zum Vorbild werden.