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Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau / Gelnhausen e.V.
Für ein barrierefreies Leben

Uwe Schneider

Vorsitzender der SHK
Träger des Bundesverdienstkreuz


Hier findet Ihr uns:
Am Rathaus 65 B
63526 Erlensee

TelefonIcon06183-915221

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SHK Service gGmbH

Interessantes aus unserer Arbeit


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 25 Nov 2016

23.11.2016 - Landratskandidatin der CDU für den Main-Kinzig-Kreis zu Besuch bei der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.

Am 23. November war Frau Srita Heide in ihrer Eigenschaft als Kandidatin der CDU für die anstehenden Landratswahlen 2017 im Main-Kinzig-Kreis zu einem zweistündigen Gedankenaustausch in der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V. Frau Heide war auf Einladung des Vereinsvorsitzenden Uwe Schneider gekommen.
Anliegen dieser Einladung war das gegenseitige Kennenlernen.
In einem angeregten Gespräch wurden gegenseitige Positionen zu den Themen Soziales und Inklusion ausgetauscht. Frau Heide zeigte sich beeindruckt von dem, was unser seit 1973 bestehender Verein erreicht hat. Insbesondere die zwei Bauabschnitte des Integrativen Wohnparks mit seinen 61 barrierefreien Wohnungen, der Behindertenfahrdienst und die SHK Service gGmbH sind in Erlensee im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus ein Leuchtturm für Inklusion.
Srita Heide berichtete von ihrer Arbeit und ihrem sozialem Engagement. So hat sie unter anderem in Hanau einen Kochkurs für deutsch-indische Küche ins Leben gerufen, dessen Erlöse an die Lebenshilfe Hanau e.V. gehen.
Wir haben sie in unserem Gespräch als kompetente und engagierte Sozialpolitikerin für den Main-Kinzig-Kreis erlebt.

Lothar Kempf
Vorstand der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.

Bild von links:
Michael Becker, Geschäftsführer der SHK Service gGmbH
Srita Heide, CDU-Landratskandidatin für den MKK 2017
Uwe Schneider, Vorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.
Srita Heide in Erlensee
Foto: Lothar Kempf


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

18.03.2015 - Fachtag der Stadt Nidderau im Main Kinzig Kreis

Zuhause älter werden

Die Stadt Nidderau veranstaltete angeregt durch den Seniorenbeirat am 18.03.2015 eine Fachtagung zum Thema "Zuhause älter werden".
Eingeladen wurden interessierte Bürger und ebenfalls Verbände und Selbsthilfegruppen, sich dort mit Informationsständen zu präsentieren und Erfahrungen weiter zu geben.
In einem Umfangreichen Vortragsprogramm wurde zu dem Thema referiert.
Unser Verein war auch mit einem Infostand zum barrierefreien Bauen vertreten.
Auf dem Bild zu sehen ist die Sozialdezernentin den Main Kinzig Kreises Susanne Simmler, die in ihrer tiefgreifenden Begrüßungsrede die Bedeutung der vielfältigen Wohnformen hervorhob. Priorität haben für sie die ortsnahen Wohnformen.

Fachtagung Nidderau

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

14.07.2014 - Erste Keisbeigeordnete des MKK Susanne Simmler zu Besuch in der SHK

In ihrer seit dem 01.04.2014 neuen Funktion als Sozialdezernentin besuchte uns Susanne Simmler in der SHK zu einem Kennenlerngespräch in zwangloser Atmosphärere. Sie wurde von Angehörigen des Kreisauschuss des MKK, Frau Straub (Vorsitzende des Sozialausschuss), Stadverordnete der Stadt Erlensee und weiteren Persönlichkeiten begleitet.

Die SHK wurde vertreten von Uwe Schneider als Vorsitzender, Matthias März als stellvertr. Vorsitzender, Lothar Kempf als Schriftführer und Michael Becker als Geschäftsführer der SHK Service gGmbH.

Uwe Schneider stellte die Entwicklung der SHK dar. Beginnend mit der Gründung 1973 und dem Ziel der allgemeinen Barrierefreiheit, bis hin zu unserem Integrativen Wohnpark mit 61 barrierefreien Wohnungen. Ein barrierefreies Wohnumfeld ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Eine weitere Hauptaufgabe seit der Gründung ist die Beseitigung von Barrieren in den Köpfen der Menschen.

Im Anschluss daran stellte Michael Becker die Arbeit der SHK Service gGmbH im Hinblick auf eine inclusive Gesellschaft dar. Die mit inklusiver Bildung heranwachsende Generation wird später gegenüber diesen Problemen eine andere Sensibilität haben und hoffentlich vieles voranbringen, was heute noch unmöglich erscheint. Ebenfalls sprach er über die Arbeit des Ambulanten Betreuten Wohnens im Zusammenhang mit einem selbstbestimmten Leben. Im Anschluss erläuterte Lothar Kempf die Arbeit des Behindertenfahrdienstes und seine Bedeutung für Menschen mit Behinderung.

Zusammenfassend wurde klar, dass auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft sich noch vieles verändern muss. Gerade von Stereotypen geprägte Haltungen gegenüber dem Andersartigen widersprechen dem inklusiven Gedanken und behindern einen gesellschaftlichen Lernprozess.

Wintergarten SHK Gruppenfoto mit Frau Simmler

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

05.07.2014 - Sozialmesse im Autohaus Nix in Aufenau (Wächtersbach)

Das Autohaus Nix veranstaltete am 05.07.2014 die zweite Sozialmesse in ihrem Autohaus in Aufenau bei Wächtersbach. Dort wurden an einem Tag der offen Tür vielen Besuchern das Thema behindertengerechte Fahrzeuge und vieles mehr vorgestellt.
Viele Organisationen des Main-Kinzig-Kreises, die sich für die Belange behinderter Menschen einsetzen, waren an diesem Tag dort präsent. Auch die SHK war mit einem Infostand vertreten. Lothar Kempf (Vorstandsmitglied) beantwortete von Besuchern gestellte Fragen zum Thema Mobilität und vieles mehr.

Sozialmesse Autohaus Nix

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

19.09.2013 - Fördermittelübergabe im Main-Kinzig-Kreis

Einmal jährlich werden ehrenamtlich arbeitende gemeinnützige Vereine und Organisationen durch den Main-Kinzig-Kreis mit einer finanziellen Förderung bedacht. Im Rahmen einer Feierstunde im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen bedankte sich der scheidende Sozialdezernent Andre' Kavai bei den Vertretern der eingeladenen Vereine und Organisationen und hob die Wichtigkeit des Ehrenamtes hervor.

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Nach der Begrüßungsrede folgte ein zwangloses Miteinander mit vielen Gesprächen. Im folgenden Bild sind (von links) Frau Huhn, von der Multiple Sklerose-Gruppe Hanau u. Umgebung, Herr Peters, von der Steinauer/Schlüchterner Tafel e.V. und Uwe Schneider, Vorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V. zu sehen.

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Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

21.06.2013 - Inklusive Bildung begleiten Teilhabeassistenten für mehr Gerechtigkeit in der Schule

Fachtag anlässlich des 40jährigen Bestehens der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V. in der Erlenhalle der Stadt Erlensee (Flyer)

Seit der Vereinsgründung 1973 ist es das Ziel der Selbsthilfe Körperbehinderter HU/GN e.V., Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben zu ermöglichen. In vielen Bereichen des täglichen Lebens hat sich der Verein engagiert. Mobilität, barrierefreies Wohnen, Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderung und mehr. Wann immer es nötig erscheint, meldet sich der Verein zu Wort, nimmt Einfluss, berät und arbeitet an eigenen großen Projekten.
40 Jahre aktive Mitgestaltung sind ein Grund zum feiern. Mit diesem Fachtag wurde die bisherige Arbeit der Selbsthilfe Körperbehinderter HU/GN e.V. gewürdigt und in die Zukunft fortgeschrieben.

Einer der jüngsten Arbeitsbereiche ist die schulische Integration, über 170 Kinder werden durch die Servicegesellschaft des Vereins von Teilhabeassistenten betreut.

Inklusion braucht Unterstützung - Teilhabeassistenten für Schüler

Das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung beginnt bereits im Kindesalter. Wenn schon in Krabbelstube, Kindergarten und Schule alle Kinder gemeinsam aufwachsen, können Vorbehalte und Unsicherheit garnicht erst entstehen. Gemeinsamer Unterreicht ist möglich, funktioniert aber nur dann, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Schulische Teilhabeassistenten sind ein Baustein solcher Rahmenbedingungen.
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Mit diesem Fachtag wollten wir verschiedene Aspekte des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nichtbehinderten Kindern beleuchten. Was leisten Teilhabeassistenten, wann werden sie eingesetzt, wie wird diese Hilfe organisiert? Es ging auch darum, wie inclusiver Unterricht heute schon funktioniert, warum vielen Eltern diese Unterrichtsform wichtig ist und welche Schwierigkeiten und Vorbehalte es gibt.

Der Fachtag wendete sich an Eltern und Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter der Sozialverwaltung, an Verbandsvertreter und Politiker sowie an alle Bürger, die sich zum Thema inklusiver Unterricht informieren wollten.

Die Veranstaltung wurde ergänzt durch eine Foto- und Dokumentausstellung im Foyer zur Geschichte der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.
Die Teilnahme war kostenlos. Flyer (PDF)

Zusammenfassend war dieser Tag ein weiterer Schritt hin zur inklusiven Gesellschaft, brachte die in den genannten Bereichen Arbeitenden zusammen und ermöglichte einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch.

Der Fachtag wurde gefördert von:

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Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

16.06.2013 - Sommerfest zum 40jährigen Bestehen der SHK auf dem Gelände des Integrativen Wohnpark

Anlässlich unseres 40järigen Jubiläums feierten wir unser Sommerfest, zu dem wir alle interessierten Bürger herzlich eingeladen hatten.
40 Jahe sind eine lange Zeit des Wirkens, und das musste gefeiert werden.
Zum gratulieren kamen vorallem der Bürgermeister der Stadt Erlensee, Stefan Erb. Der Spielmannszug Ronneburg gratulierte mit einer hevorragenden musikalischen Darbietung, und die "Honigbienchen" übergaben uns zur Feier des Tages 3 selbstgemachte Kunstwerke.
Viele Gäste ließen sich Gegrilltes und den Kuchen schmecken. Für musikalische Unterhaltung sorgte ein Vorstandsmitglied an der Gitarre. Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG stellte uns zur Freude der Kleinen eine Hüpfburg zur Verfügung.

Nach dem verregneten Frühling hatten wir das wunderbarste Wetter zum feiern.

Uwe Schneider als Vorsitzender des Vereins (rechts) und Heinz Preis als Ehrenvorsitzender, sprachen Grußworte zur Eröffnung.

Ansprache Uwe Schneider und Heinz Preis Ronneburger Fanfahrenzug Grillmeister Musikeer Lothar Kempf Die Honigbienchen aus Erlensee Das Kuchenbuffet Hüpfburg


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

10.12.2012 - Ehrenamtspreis des Main-Kinzig-Kreises 2012

Gelnhausen. In einer Feierstunde im Kreistagssaal des Main-Kinzig-Forums übergab Dr. André Kavai in seiner Funktion als erster Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreis an besonders verdiente Bürger den diesjährigen Ehrenamtspreis des MKK.

Geehrt wurden auch Gisela Breunig-Wohland und Wilfried Breunig. Sie haben durch ihre Arbeit vielen Menschen geholfen und die SHK mit zu dem gemacht, was der Verein heute ist. Gisela als Gründungsmitglied und seit dem im Vorstand und Wilfried seit 1975 und seit dem fast ununterbrochen als Kassierer sorgten beide ehrenamtlich dafür, dass sich unser Verein stetig weiter entwicken konnte. Dafür bedankt sich auch der Verein für diese großartige Lebensleistung.

In ihrer Dankesrede sprachen beide von der Freude an ihrer "Herzenssache" und davon, dass sie sich zwar von der Vorstandsarbeit zurückgezogen hätten, aber nach Kräften weiter für den Verein da sein werden.

Ansprache Andre Kavai Wilfried Breunig & Gisela Breunig-Wohland Uhrkundenübergabe Dankesrede Wifried Breunig & Gisela Breunig-Wohland


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

13.02.2012 - Der Hessische Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, Staatsminister Michael Boddenberg zu Besuch in der Selbsthilfe

Erlensee: Am 13. Februar 2012 besuchte uns der Hessische Staatsminister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg in Begleitung von Alois Lenz, MdL Hessen in seiner Funktion als Abgeordneter des hiesigen Wahlkreises.
In der Begründung für seinen Besuch wies er auf die Rede von Uwe Schneider anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande am 06. Dezember 2011 hin, die er selbst in Wiesbaden vorgenommen hatte. Der Lebensweg von Uwe Schneider habe ihn tief beeindruckt und den Wunsch geboren, mehr über ihn und die Selbsthilfe Körperbehinderter und ihre Projekte zu erfahren.

Diskussionsrunde mit Staatsminister Boddenberg
von links: Staatsminister Boddenberg MdL, Alois Lemz MdL, Matthias März (stellv. Vors.), Uwe Schneider (Vors.), Wilfried Breunig (Kassierer), Michael Becker (SHK Service gGmbH), Klaus Hartmann (Architekt des IWP)

Bei einem zwanglosen und offenen Gedankenaustausch im Wintergarten des Integrativen Wohnparks wurden seine Fragen zur Entwicklung des Vereins von seinen Anfängen bis heute und zu unseren Tätigkeitsfeldern beantwortet. Besonders unser Kassierer Wilfried Breunig, der seit über 35 Jahren aktives Mitglied des Vereins ist, wusste einige Geschichten aus den Anfangsjahren zu erzählen, vor allem wie Behinderte allein durch fehlende Barrierefreiheit ausgegrenzt wurden und werden.
Klar wurde: Es hat sich inzwischen vieles verbessert, doch ist der Wechsel von karitativen Hilfen für Behinderte hin zur Inklusion ein andauernder Entwicklungsprozess, ein Wertewandel. Oft sind es einfach nur fehlende Erfahrungen und eingefahrene Gleise, die eine Weiterentwicklung im Bereich der Barrierefreiheit bzw. Inklusion behindern. Unsere Arbeit muss in breiter Öffentlichkeit wahrgenommen werden, ist nicht nur von lokaler Bedeutung und weist in die Zukunft.

Besichtigung einer Wohnung im Integrativen Wohnpark der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.
Klaus Hartmann (Architekt) erklärt die Funktion der transpondergesteuerten Aufzüge und weiterer Besonderheiten

Staatsminister Boddenberg zur Besichtigung des Integrativen Wohnpark der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V.

Im Anschluss an den Gedankenaustausch konnte sich Minister Boddenberg noch bei der Besichtigung des IWP und zweier Wohnungen ein persönliches Bild von den Besonderheiten des Integrativen Wohnparks machen. Dabei wurde auch noch einmal die Wichtigkeit eines barrierefreien Lebensumfeldes für ein selbstbestimmtes Leben deutlich.

Der Minister bedankte sich zum Abschluss für den offenen Gedankenaustausch und wünschte uns für unsere Arbeit weiterhin alles Gute.


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

06.12.2012 - Uwe Schneider erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

Wiesbaden: Der Hessische Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, Staatsminister Michael Boddenberg, hat am 06.12.2011 anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Uwe Schneider überreicht.

Seit einem Autounfall vor mehr als dreißig Jahren ist Uwe Schneider querschnittsgelähmt. Als Vorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V. (SHK), zu dessen Ersten Vorsitzenden er im Jahre 2006 gewählt wurde, hat sich der gebürtige Ronneburger maßgeblich für die Umsetzung des Bauvorhabens zu Erweiterung des Integrativen Wohnparks Erlensee eingesetzt.

"Durch Ihren ausdauernden Einsatz konnten 41 zusätzliche barrierefreie Wohnungen entstehen", lobte Boddenberg.

Mittlerweile vermietet die SHK 63 Wohnungen an behinderte und nicht behinderte Menschen. "Eine barrierefreie Wohnung ist die Grundvoraussetzung um ein selbstbestimmtes Leben zu führen", so Uwe Schneider in seiner Dankesrede.

Darüber hinaus setzt sich Uwe Schneider seit 1998 als Mitglied des Behindertenrates des Main-Kinzig-Kreises für die Interessen von Menschen mit Behinderungen ein und war von 1999 bis 2003 Hessenabgeordneter für die Vertreterversammlung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter. Von 1987 bis 2003 was Uwe Schneider außerdem Vorsitzender des Schachclubs Ronneburg.

"Trotzt seiner zahlreichen weiteren Tätigkeiten hat Uwe Schneider eine Vielzahl ehrenamtlicher Funktionen wahrgenommen. Er hat seine Freizeit zu Verfügung gestellt, um anderen Menschen zu helfen. Dafür gebührt Ihm unser Dank und unsere Anerkennung", so der Minister in seiner Laudatio.

(Bild 1 von links) Uwe Schneider mit Staatsminister Michael Boddenberg bei der Verleihung des Verdienstordens.
(Bild 2 ) Uwe Schneider während seiner Dankesrede.
(Bild 3 von links) Matthias März Stellvertretender Vorsitzender der SHK mit Gattin, Michael Becker Geschäftsführer der GmbH und Gisela und Wilfried Breunig Kassierer der SHK.

Bundesverdienstkreuz Uwe Schneider Bundesverdienstkreuz Uwe Schneider Bundesverdienstkreuz Uwe Schneider


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

06.07.2011 - Berlinfahrt unseres geschäftsführenden Vorstandes vom 06.07.2011 – 09.07.2011 auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Peter Tauber anlässlich der Einweihung des II. Bauabschnitts unseres Integrativen Wohnparks

SHK Berlinreise Brandenburger Tor

Die Anreise erfolgte am Mittwoch, 06.07. mit der Deutschen Bundesbahn morgens ab Hanau. Die Ankunft in Berlin war gegen 13:00 Uhr. Bei der Ankunft wurden wir auf dem Bahnhof persönlich von Dr. Tauber mit den Besten Wünschen für unseren Besuch in Berlin begrüßt.

Ein vom Presseamt der Bundesregierung gemieteter, rollstuhlgerechter Reisebus stand uns exklusiv für unseren Aufenthalt in Berlin zur Verfügung. In diesem Bus fuhr die Delegation direkt vom Lehrter Stadtbahnhof in die CDU-Geschäftsstelle im Konrad Adenauer Haus.

Barrierefreier Reisebus vom Presseamt der Bundesregierung Uwe Schneider in der Geschäftsstelle der CDU in Berlin

Nach einer Führung und Filmvortrag wurde über behindertenspezifische Probleme diskutiert. Danach ging es dann nach Berlin-Charlottenburg in das Merkur-Hotel zum Einchecken.

Am Donnerstag nach kurzer Nacht und ausgiebigem Frühstück stand der erste Teil der Stadtrundfahrt auf dem Programm (Schloss Charlottenburg, ICC mit Funkturm, AVUS, Kuhdamm und KDW). Das Mittagessen nahmen wir in der Kantine des ARD-Hauptstadtstudios ein. Dort begegneten wir unter anderem Fritz Pleitgen.
Danach ging es zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch dort wurden behindertenspezifische Fragen kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt der Diskussion standen gerade auch der neue Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr. Weiter ging es mit einem Spaziergang Unter Den Linden in das ZDF-Haupstadtstudio zum Abendessen, danach durch das Brandenburger Tor, vorbei am Hotel Adlon zum Bundestag.
Nach dem Sicherheitscheck besuchten wir eine parlamentarische Plenarsitzung mit anschließendem Aufstieg zur Glaskuppel. Da der Deutsche Bundestag absolut barrierefrei ist, gab es auch für Uwe Schneider als E-Rollifahrer keinerlei Probleme.

Der Besuch der Glaskuppel ermöglichte uns einen Sonnenuntergang in Berlin aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben.

Sonnenuntergang in der Kuppel des Reichstages in Berlin

Nach einer wiederum kurzen Nacht ging es am Freitag zu einer Diskussion über das Leben von Abgeordneten mit Dr. Tauber in das Paul-Loebe-Haus und dann zur Stadtrundfahrt zweiter Teil zu den Sehenswürdigkeiten im Ostteil der Hauptstadt wie dem Stadtteil Kreuzberg, Alexanderplatz, dem Nicolaiviertel, dem Roten Rathaus und weiteren. Die Zeit ab 16:00 Uhr hatten wir dann zur freien Verfügung am Potsdamer Platz. Nach einem Rundgang zwischen Sonycenter, DB-Zentrale und Neuer Philharmonie ging es zum Einkaufsbummel durch die Arkaden und zum Abendessen in das „Haus der 100 Biere“.

Am Samstag besuchten wir den Gendarmenmark mit dem Deutschen Dom und der dortigen gerade stattfindenden Ausstellung zur deutschen Geschichte. Danach durch das Laffayette in der Friedrichstraße mit Werdischen Markt (Auswertiges Amt) und Schloss Bellevue und diversen Botschaften.
Am Nachmittag fuhren wir dann zum Hauptbahnhof und traten gegen 14:30 Uhr die Heimreise mit der DB an.
Wir erlebten eindrucksvolle Tage in Berlin, die wir so schnell nicht vergessen werden. Unser ganz besonderer Dank gilt der Einladung zu dieser Reise durch Dr. Peter Tauber, die er anlässlich der Einweihung unseres Integrativen Wohnparks in Erlensee 2010 aussprach.
Ebenfalls haben wir das „Maxi-Taxi Berlin“ getestet und können dieses jedem Rollstuhlfahrer bei einem Berlinbesuch wärmstens empfehlen.


Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17 Apr 2015

Zu den Beiträgen vor dem 01.01.2011